POTENZIALE – Orgelfabrik Durlach

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Karte POTENZIALE Orgelfabrik S1

Karte POTENZIALE Orgelfabrik S2

Karte POTENZIALE Orgelfabrik S3

 

Mit dem zweiten Teil der Ausstellung „POTENZIALE“, der in der Orgelfabrik stattfindet, stimmt die Künstlerinnengemeinschaft den fulminanten Schlussakkord des lebendigen, mit zahlreichen Veranstaltungen gespickten Jubiläumsjahres „90 Jahre GEDOK Karlsruhe“ an. Speziell zu diesem Jubiläum eingeladene Gäste sind die Künstlerinnen der GEDOK Berlin und GEDOK Brandenburg, deren Besuch einmal mehr den intensiv gelebten Netzwerk-Gedanken des Vereins unterstreicht. Und so facettenreich wie die Künst-lerinnenpersönlichkeiten selbst, so bunt und vielfältig sind die Arbeiten dieser umfassenden Werkschau. Hier präsentiert sich ein schillernder Mix an geballtem künstlerischem Potenzial. Dabei treten nicht nur die unterschied-lichen Fachbereiche, sondern auch die individuellen künstlerischen Positionen in einen spannenden Dialog sowohl miteinander als auch mit der Architektur. So zeigen die Künstlerinnen der Angewandten Kunst ein Gemeinschaftsprojekt: aus gegenseitiger Inspiration und dem Austausch zwischen den Gewerken entstehen 10 Doppelwerke. Eine raumgreifende audio-visuelle Installation setzt auf Interaktion mit den Besucher*innen und macht eine Vielzahl der Karlsruher GEDOK-Künstlerinnen aller Fachbereiche auf mediale Weise optisch wie akustisch erlebbar.

POTENZIALE – GEDOK Forum

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Karte POTENZIALE GEDOK Seite 1            Karte POTENZIALE GEDOK Seite 2

 

Mit dem ersten Teil der Ausstellung „POTENZIALE“, der im GEDOK Künstlerinnenforum stattfindet, feiert die Künstlerinnengemeinschaft den fulminanten Höhepunkt des lebendigen, mit zahlreichen Veranstaltungen gespickten Jubiläumsjahres „90 Jahre GEDOK Karlsruhe“. Denn 1929 schlossen sich die „Badischen Künstlerinnen Karlsruhe“ der drei Jahre zuvor von Ida Dehmel in Hamburg gegründeten GEDOK an. Damals ahnte wohl noch niemand, dass sich diese zunächst kleine Gemeinschaft zu dem heute europaweit größten und ältesten Künstlerinnen-Netzwerk aller Sparten entwickeln würde.

Vielfalt und Facettenreichtum sind hier Programm, denn so unterschiedlich und bunt wie die Künstlerinnenpersönlichkeiten selbst sind die hier gezeigten Arbeiten. Als äußerst spannend erweist sich dabei der entstehende Dialog zwischen den 17 individuellen künstlerischen Positionen und dem sie umge-benden Raum – letztendlich aber auch die subtile Zwiesprache mit den Besucher*innen der Ausstellung, die eine kurzweilige und erlebnisreiche Reise durch verschiedene Stile, Techniken und Gedankenwelten erwartet. Ein an-sprechendes Begleitprogramm unterstreicht den gelebten GEDOK-Gedanken des Austausches, der gegenseitigen Unterstützung sowie der Inspiration durch die Beiträge von Künstlerinnen verschiedener Fachgruppen, hier aus den Bereichen Musik, Literatur und Darstellende Kunst.

Cinderella’s Delight

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Objects, photographs and film that shows colourful, weird, and playful inter-pretations around the topic of ‘shoes’ from artists Verok Gnos, Jutta Hieret,
Iris Kamlah and Gloria Keller
. This exhibition explores the stories, symbols, fairytales, humour and emotions where shoes play a central role.

38 Carrington Street, NG1 7FG
Open Thursday to Saturday 11am-5pm

All welcome to join the artists and guests for the opening events on Sa. 5th
October, 10.30am at 38 Carrington Street.

POTENZIALE 2019 – 90 Jahre GEDOK Karlsruhe

Potenziale icon

Kunstprojekt POTENZIALE

Sabine Schäfer I Gloria Keller I Iris Kamlah

Audio-visuelle Präsentation von GEDOK-Künstlerinnen

KLANG-KOMPOSITION
Sabine Schäfer
Komposition, Produktion

Projektteam BILD
Gloria Keller I Iris Kamlah
Malerei, Konzeption, Plakatgestaltung

Projekt-Webseite POTENZIALE 2019
Ute Reisner
Künstlerinnen-Profilseiten, Tonaufnahmen* 22 Statements

Anlässlich des Jubiläums „90 Jahre GEDOK Karlsruhe“ entsteht das Kunstprojekt POTENZIALE, das die Künstlerinnen-Gemeinschaft auf mediale Weise optisch wie auch akustisch erlebbar macht. Die Bedeutung eines Vereins, der den Gemeinschaftsgedanken lebt und soziale Aspekte wie Kommunikation sowie gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert, führte zur Idee, die Künstlerinnen-Mitglieder einzubeziehen. Ein moderner medialer Auftritt präsentiert die Künstlerinnen differenziert und individuell, gleichzeitig aber auch als Teil einer Gemeinschaft.

Die Präsentation jeder einzelnen Künstlerin erfolgt durch einen jeweils eigenen QR-Code, der beim Scannen zur Informationsseite der Künstlerin führt. Hier erklingt die Stimme der Künstlerin, des Weiteren erscheinen Informationen zur künstlerischen Arbeit und Person.

Alle Künstlerinnen-QR-Codes sind Teil der Gestaltung von Kunst-Plakaten im öffentlichen Raum sowie einer raumgreifenden Klanginstallation.

Präsentationen zum Kunstprojekt POTENZIALE

Die Kunst-Plakate

23.04. bis 10.11.2019
Interaktive Plakatkunst im öffentlichen Raum der Stadt Karlsruhe

23.04. bis 05.05.2019
Citylight-Plakatierung mit einem Plakatkunstwerk von Gloria Keller in Karlsruhe Innenstadt

01.05. bis 02.06.2019
Start der Banner-Präsentation an der Außenfassade des Künstlerinnenforums der GEDOK Karlsruhe mit einem Werk von Iris Kamlah

Konzeption und Plakatgestaltung >>

Die Audio-Komposition

Sabine Schäfer

POTENZIALE, 2019 (UA)
Eine Sprach-Klang-Komposition für 44 Frauenstimmen
Dauer: 7 Min. 56 Sek.

44 Künstlerinnen-Statements – 44 individuelle Stimmtimbre und Aussagen zur Kunst machen die Komposition zu einem akustischen Portrait der Künstlerinnengemeinschaft GEDOK Karlsruhe.

Werkkommentar >>

Die Klanginstallation

Ausstellung „Potenziale“
19.10. bis 10.11.2019, Orgelfabrik Karlsruhe

Eröffnung: 18.10.2019, 19.00 Uhr

WESTBESUCH

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Besuch ist etwas Wunderbares. Kommen Künstler, wird es um so interessanter – Wir haben eingeladen: Künstlerinnen der GEDOK Karlsruhe, die in diesem Jahr ihr 90-jähriges Jubiläum feiert. Auch die GEKOK Brandenburg feiert, den 25. Geburtstag. Das Besondere nun an unserer kreativen Begegnung ist die zwischen OST und WEST.

Als es noch zwei deutsche Staaten gab, war der Westbesuch die Steigerung des Westpakets. Wer Verwandte oder Bekannte im „Westen“ hatte, konnte sich über Genussmittel wie Kaffee und Schokolade freuen, aber auch über Kosmetikartikel und Second Hand Kleidung („Mauersegler“ wie sie von Brigitte Reimann in ihrem Roman „Franziska Linkerhand“ genannt wurde). Und im Gegenzug kamen mit Ostpaketen Stollen, Bücher und Schallplatten – Made in GDR – in den Westen. Vor mehr als 30 Jahren war „der Westen“ für viele Bürger der DDR eine Projektionsfläche. Dort schien es alles zu geben, noch dazu im Überfluss. Da die Reisebestimmungen zwischen den beiden deutschen Staaten sehr restriktiv waren, war es etwas Besonderes in „den Osten“ zu fahren oder Besuch aus „dem Westen“ zu bekommen. Der menschliche Austausch war wichtig und der Westbesuch wurde mit Neugierde erwartet.

Vor der Wende so gut wie unmöglich können sich nun auch Künstlerinnen direkt begegnen und in anregenden Disput treten. Das ist besser als früher ein Westpaket und erscheint uns heute noch wie ein Geschenk. Inzwischen ist eine Generation herangewachsen, die die Trennung der beiden deutschen Staaten nicht mehr erlebt hat und der die damit verbundenen Gefühle nicht mehr präsent sind. Die innerdeutsche Grenze ist Geschichte und dennoch gibt es weiterhin Unterschiede, die manchmal erst auf den zweiten Blick wahrnehmbar sind. Und nach wie vor gibt es Austauschbedarf, besonders in Bezug auf die unterschiedlichen kulturellen Erfahrungen und künstlerischen Positionen.

So freut sich die GEDOK Brandenburg sehr auf den künstlerischen WESTBESUCH aus Karlsruhe. Herzlich Willkommen in Brandenburg!

www.gedok-brandenburg.de